
ZÜRICH - Roman Polanski wagt einen nächsten Schritt. Die Anwälte des Regisseurs forderten nun eine Verurteilung in Abwesenheit. Der zuständige US-Richter will über den Antrag am 22. Januar entscheiden, so Berichte. Das hieße dann, Polanski müsste zur Urteilsverkündung in Sachen Missbrauchsprozess nicht in die USA reisen. Immerhin will der Regisseur eine Auslieferung an die Vereinigten Staaten um jeden Preis verhindern.
Am 26. September 2009 war Roman Polanski am Flughafen in Zürich festgenommen worden und saß 70 Tage im Gefängnis. Seit Anfang Dezember steht er unter Hausarrest. Ihm droht die Auslieferung an die USA, wo ihm der Prozess wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen gemacht werden soll.
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