
Alexandra Kamp findet die deutschen Bezeichnungen für Geschlechtsteile unerotisch.
Die Aktrice ("Horst Schlämmer - Isch kandidiere!") hält die Deutschen nicht für spießig, ist aber der Meinung, dass manche Namen für die besten Stücke alles andere als sexy sind.
"Wir sind auf alle Fälle nicht prüde. Was mich eher stört, ist, dass es in der deutschen Sprache sehr unerotische Ausdrücke für die Geschlechtsteile gibt", erläutert sie.
Die langbeinige Schönheit, die derzeit mit dem zehn Jahre jüngeren Fotokünstler Michael von Hassel liiert sein soll, tourt gerade mit ihrem Hörbuch "Sexus" durch Deutschland und enthüllt die ordinären Sexerlebnisse aus dem Skandal-Roman von US-Autor Henry Miller.
"Es macht mir viel Spaß, in die Rolle des Mannes zu schlüpfen und seine sexuellen Fantasien direkt auszusprechen", äußert sie sich dazu im Gespräch mit "Bild" und fährt fort: "Pornografische Worte sind für uns Frauen schon lange kein Tabu mehr."
Manche Stellen in dem Buch haben ihr dann aber doch die Schamesröte ins Gesicht getrieben. Sie gesteht: "Als ich das Buch zum ersten Mal las, wurde ich auf fast jeder Seite rot. Jetzt habe ich den Text wie ein Theaterstück verinnerlicht und ziehe meinen Hut vor Millers schonungsloser Selbstbeichte."
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